Archive for the ‘Administratives’ Category

Weihnachtsgrüße

Liebe Freundinnen und Freunde,
ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2009 liegt hinter uns. Grund genug, euch allen herzlichst für euer Mitwirken und euer Engagement zu danken!!! Ohne euren Einsatz hätten wir nicht annähernd soviel an Aktionen, Inhalten und Ideen umsetzen können. Besonderen Dank sprechen wir euch auch aus für euer Mitwirken bei unseren zahlreichen Aktionen, den Demos, der Mitarbeit beim BuKo und bei den drei Wahlkämpfen, deren Ergebnisse eine deutliche grüne Sprache gesprochen haben und die uns in unserer Arbeit bestärkt haben. Die hohen Mitgliederzuwächse bei der GRÜNEN JUGEND geben uns zudem den nötigen Rückhalt, frischen Wind in unsere Mutterpartei zu tragen, entschieden gegen schwarz-gelbe Klientelpolitik einzutreten und uns auf bundesweiter, regionaler und kommunaler Ebene aktiv für unsere Grundsätze und für die junge Generation einzusetzen!

In diesem Sinne wünschen wir euch erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Start ins kommende spannende Jahr 2010,

Eure ehemaligen und antretenden Vorstände

Energieseminar

Aus ganz BaWü kamen am 19.12.2009 junge Grüne, um an einem Seminar zum Thema Zukunft der Energieversorgung teilzunehmen. Ort war das Jugendhaus Feuerbach.
Der Termin hatte Symbolkraft: Tags zuvor war der Weltklimagipfel in Kopenhagen grandios gescheitert und die Aussichten auf eine schnelle Energiewende dadurch deutlich gesunken. Wie unsere beiden Vorträge und die Diskussionen zeigen sollten, wäre eine Energiewende möglich, was fehlt, ist der politische Wille zur konsequenten Umsetzung.

Der erste Vortrag von Dr. Thomas Pregger beleuchtete das “Energy [R]evolution Scenario”. Dies ist ein Energieszenario, das eine zügige Energiewende hin zu erneuerbaren Energien annimmt und unter Einbeziehung von sozialen, ökologischen, politischen, demographischen und wirtschaftlichen Aspekten ein Bild der globalen Energieversorgung im Jahr 2050 zeichnet und bei dem lediglich die Hälfte der CO2 Emissionen im Vergleich zu 1990 ausgestoßen wird.
Dieses von Greenpeace in Auftrag gegebene Szenario und vom Luft- und Raumfahrtzentrum durchgerechnete Szenario wurde auch mit Prognosen der Internationalen Energiebehörde (IEA) verglichen, die von einer weiterhin fossilen und atomaren Energieversorgung ausgehen.
Der Vergleich zeigt, dass ein Umstieg auf Erneuerbare Energien mit verfügbaren Technologien möglich ist und bereits in wenigen Jahrzenten auch wirtschaftlicher als die fossile Energieversorgung ist.
Auf unsere Anfrage lieferte Thomas Pregger auch einen Überblick über das Wüstenstromprojekt DESERTEC, mit dem sich sein Institut ebenfalls beschäftigt.
Das Projekt biete erstmalig die Chance für die nordafrikanischen Staaten auf eigene Entwicklung. Ein Teil des Stroms werde exportiert, der Großteil bleibe jedoch in den Ländern selber und versorge die wachsende Bevölkerung mit Energie. Mit der großen verfügbaren Energiemenge könne auch die energieintensive Meerwasserentsalzung betrieben werden, dadurch bekämen die Staaten die Möglichkeit zu eigener Landwirtschaft in heute ungeeigneten Regionen Nordafrikas. Allerdings sei das Risiko gegeben, dass einige wenige europäische Energiekonzerne eine Monopolstellung bei der Energieversorgung aus Nordafrika und dort selbst vor Ort erlangen könnten, wenn die Politik nicht für geeignete Rahmenbedingungen dieses neuen Marktes sorge. Dagegen sei die politische Stabilität für ein solches Projekt mit Ausnahme von Marokko in dieser Region gegeben, und auch der Wirkungsgrad der Energieübertragung mithilfe von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) sei genügend hoch.

Der zweite Vortrag stammte von Lukas Emele, der selbst ehemaliges Mitglied der GRÜNEN JUGEND BaWü ist und zudem unser Experte zum Thema Erneuerbare Energien ist. Ausführlich Lukas erklärte die Unterschiede zwischen den verschiedenen Erneuerbaren Energien und deren Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland.
Demnach haben bei der Stromerzeugung vor allem Photovoltaik und Windkraft noch großes Potential. Wärme, die den Großteil des Energiebedarfs in Deutschland darstellt, könnte in Deutschland zukünftig verstärkt mit Geothermie und Solarthermie erzeugt werden. Durch Effizienz, gerade im Bereich der Wärmedämmung und durch Kraft-Wärmekopplung, könnte eine beträchtliche Energiemenge eingespart werden.
Lukas erläuterte zudem die Rolle von Pumpspeicherkraftwerken, die selber keine Energie produzieren, sondern lediglich zwischenspeichern.
Die Zwischenspeicherung von Energie werde in einem Energienetz mit vielen erneuerbaren, wetterabhängigen Kraftwerkstypen zunehmend wichtiger.
Der Ausbau von Erneuerbaren Energien in Deutschland sei nicht nur aus Klimaschutzgründen wichtig, sondern auch, um die Importabhängigkeit von Energieträgern zu reduzieren und die schnell schwinden Ressourcen zu ersetzen. Davon seien nicht nur fossile Energieträger betroffen sind, sondern beispielsweise auch Uran.

Von André

Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg mit Rekordbeteiligung

Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg mit Rekordbeteiligung

Ja, wir waren tatsächlich dreistellig! Mit der Zahl von 110 Anmeldungen hat die GRÜNE JUGEND (GJ) am vergangenen Wochenende die größte Landesmitgliederversammlung (LMV) ihrer Geschichte abgehalten. Getagt, diskutiert, abgestimmt, gewählt – und natürlich auch gefeiert – wurde in der Freien Waldorfschule Mannheim.

Inhaltliche Leitlinie war eine vom Landesvorstand ausgearbeitete Resolution zum Thema „Jugend in der Krise“, die nach vier Stunden Anträgen, Änderungsanträgen, quotierten Redebeiträgen und Abstimmungen schließlich auch mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde.

Personell wurde am Sonntag die Landesvorsitzende neu gewählt. Agnieszka trat von ihrem Amt zurück, weil sie bei der Bundestagswahl in das Parlament gewählt wurde, als jüngste Frau übrigens. Nach fideler Dankesrede von Oliver Hildenbrand (Landesvorsitzender der GJ) und emotionaler Abschiedsrede von Agnieszka mit anschließenden Standing Ovations eröffnete das Präsidium die Wahl zur neuen Landesvorsitzenden.

Zur Wahl standen Julia Jancyzk, die bisher dem Landesvorstand als Beisitzerin angehörte, und Lavinia Steiner, die mit einer Last-Minute-Bewerbung ihren Hut in den Ring geworfen hatte. Nach einem spannenden ersten Wahlgang, bei dem keine der Kandidatinnen das erforderliche Quorum erreichte, genügte im zweiten Wahlgang eine Mehrheit von 20%. Julia erreichte diese klar mit 53 zu 46 Stimmen.

Bei der folgenden Nachwahl des offenen BeisitzerInnen-Platzes trat unsere Stuttgarter Kandidatin Jana Kemmer gegen Jessica Messinger an. Trotz toller Bewerbungsrede musste sich Jana allerdings knapp mit zu 46 zu 54 Stimmen ihrer Mitbewerberin geschlagen geben.

In die neu zu wählende Redaktion unserer Mitgliederzeitung Zitro schafften es neben dem favorisierten Beat Seemann außerdem Tim Gerrits, Lavinia Steiner und Melanie Ort.

Von Jonas

Derby Time Polit-Kick GRÜNE JUGEND vs. Jusos

Das Derby GJ Stuttgart vs Jusos Stuttgart

Es ist Sonntagnachmittag gegen 14:40 Uhr als wir uns treffen um das Spiel der Spiele auszutragen. GRÜNE JUGEND VS Jusos. Einer der Jusos fährt voraus, gefühlte 100km durch den Wald und bergauf. Manchmal kommen Zweifel auf, ob wir wirklich zu einem Fußballplatz fahren. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass das Terrain nicht Fußball- bzw. Gelenkfreundlich ist. Der sandigste Hartplatz in ganz Stuttgart. Aber wir lassen uns nichts anmerken und zwängen uns in die viel zu warmen CEMpions T-shirts Jonas übrigens in ein Mädels-M-Shirt und mit Noras rotem Stoffhaarband. Nach mehr oder wenig ausgiebigen Aufwärmen und Verstärkung durch einen Juso, geht es auch schon los.

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Wir starten sofort mit starkem Pressing. Wir dominieren das Spiel. Doch Tore wollen einfach nicht fallen. Naja doch, aber bei den Jusos. 0:1 für die Roten. Bitter. Der Platz ist so staubig, dass man nur erahnen kann, wer wo steht.

Erneuter Angriff von uns!  Tooooooooooor! 1:1 Yeah. Leider nicht sehr glorreich, denn versenkt hat ihn der Juso, aber ohne die wunderschöne Vorlage wäre das nie was geworden. Wie immer halt, ohne Grün läuft bei den Roten nichts :P

Das Spiel geht weiter, Nico und ich sind bereits zum 3. Mal hingefallen und bluten an den Knien, wie es sich für ein richtiges Hartplatzspiel gehört! Peter macht den 5. Alleingang, sehr souverän zu Beginn, scheitert dann je doch an seinem Ego und dem nicht-abspielen-wollen. Dennis hatte zwischenzeitlich ein kurzes Rückenproblem, das keiner so ganz verstanden hat, aber so lang er noch steht…passts!

Nora im Tor und die Jusos am Verzweifeln, denn Jonas hat mit einer perfekten Vorlage, Nico die Chance für das 2:1 gegeben, welche dieser auch nutzt. Das Spiel plätschert vor sich hin, die Jusos versuchen es nun mit der Brechstange aber Torfrau Nora entschärft jeden Eckball und jede Flanke. In Minute 43 ist es dann soweit wir können auf 3:1 erhöhen. Schöner Kombinationsfußball über vier Stationen und wieder ist es Nico der das „Ding“ macht, Jonas und Peter dürfen sich in die Scoorerliste eintragen lassen. Zwei Minuten bis zur Pause, den Vorsprung kann uns eigentlich niemand mehr nehmen, doch aus dem nichts der Anschlusstreffer.

Mit diesem knappen aber verdienten Vorsprung gehen wir in die Halbzeitpause. Foto mit den Jusos mehr oder weniger kuschelig, denn diese haben an dem Rückstand ganz schön zunagen.

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Weiter gehts.

Diesmal von mir alles aus der Torwartperspektive.

Es sind gerade einmal 150sec gespielt da zappelt der Ball auch schon wieder im Netz. Leider bei uns. 3:3.Mist! Aber zwei gegen eins Situation als Torwart (rauskommen oder nicht) ist schon schwer!

Wieder Angriff von uns. Basti und ich unterhalten uns über frühaufstehen und zugfahren.

Björn gehört die rechte Seite, er taucht einfach auf! Schuss von Jonas: Lattenkreuz! Schuss von Nico: Lattenkreuz! Sehr ärgerlich!

Die Schlussphase gehört eindeutig uns, aber es will einfach nichts mehr gelingen. Super Zusammenspiel, eiserne Abwehr und viel zu viele Eckbälle für die Jusos. Nach vergebenen Torchancen endet das Spiel unentschieden. Fair aber irgendwie auch nicht.

Kurze Problemanalyse:

-        Torchancen wurden nicht genutzt.

-        Wir waren die ganze Zeit eine/r  weniger, was wir erst zum Schluss bemerkt haben

-        Das 3:3 ist gefallen, als Peter mit Jana am telefonieren war, danke Jana ;-)

-        Körperlich waren wir unterlegen, dafür haben wir wert auf Technik, Schnelligkeit und Präzision gelegt

-        Der Ball war unkalkulierbar schnell durch die Beschaffenheit des Bodens

-        Ballannahme etc wurde durch holprigen Platz herblich erschwert

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Alles in Allem war das Spiel eine Versüßung unseres Sonntagnachmittags. Wir sind eh die besseren Kicker und deswegen gefühlte Sieger der Partie.

Das Rückspiel muss meiner Meinung nach auf einem Rasenplatz stattfinden und dann gibt es sicher keine Tore für die Jusos. Macht euch auf was gefasst!

Wir sind CEMpions- so oder so! :-P

Von Melanie

GRÜNE JUGEND Stuttgart gegen Zweitwohnsitzsteuer

mit CC-Lizenz von Christian Bickel

Die GRÜNE JUGEND Stuttgart spricht sich gegen die Einführung der Zweitwohnungssteuer in Stuttgart aus. Die Zeitwohnungssteuer betrifft hauptsächlich Wochenendpendler, Studenten und Touristen. Letztere spielen in Stuttgart keine Rolle und Pendler können sie von der Einkommenssteuer absetzen. Studenten hingegen können die Steuer nicht absetzen und sollen dazu gebracht werden ihren Erstwohnsitz zu verlegen.

Für Studenten bietet die Beibehaltung des Erstwohnsitzes bei den Eltern einige Vorteile. Sie sind in Haft- und Hausratsversicherung mitversichert, was bei Verlegung des Wohnorts bei entsprechenden Klauseln entfallen kann, Müllgebühren und sonstige Abgaben an die Stadt sind besonders in ländlichen Kommunen und Kreisen geringer als in Großstädten und werden meist von den Eltern gezahlt. Eine Verlegung des Erstwohnsitzes wurde bisher durch Anreize, in Stuttgart ein kostenloses Semesterticket, für Studenten schmackhaft gemacht. Eine Zweitwohnungssteuer macht diesen Bonus überflüssig und ist eine Veränderung des Tons von Anreiz zu Druck, den wir nicht gut finden. Außerdem ist ein Erstwohnsitz eine feste Adresse für wichtige Nachrichten, was bei den wechselnden Wohnverhältnissen eines Studenten einen zentraler Anlaufpunkt darstellt.

Wir sehen den Bedarf von finanziellen Mitteln in Stuttgart, da die angespannte Haushaltslage eine offene Debatte erfordert. Allerdings stellt die Einführung einen weiteren Aufbau von Verwaltung dar, durch den nicht wesentlich mehr Geld fliesst, sondern mehr eine Umverteilung von kleinen Kommunen zu Studentenstädten (durch Ummeldungen) und eine Umverteilung aus dem Bundeshaushalt in kommunale Haushalte (durch das Absetzen von der Einkommenssteuer). Für das Lösen der Haushaltprobleme sehen wir andere Möglichkeiten und Lösungen, wie z.B. die im Wahlprogramm der Grünen vorgeschlagene City-Maut.

»” GRÜNE JUGEND und Jusos gegen Zweitwohnungssteuer
(PDF)

Anti-AKW-Demo in Neckarwestheim

GRÜNE JUGEND demonstriert zahlreich mit

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Am Samstag, den 04. Juli 2009 war es endlich so weit – die von einigen lang ersehnte Demonstration gegen Atomenergie und den „Ausstieg aus dem Ausstieg“ in Neckarwestheim ging endlich los. Um 13.30 Uhr war der offizielle Beginn am Bahnhof von Kirchheim am Neckar. Ein Teil der Grünen Jugend und der Grünen Stuttgart hatte sich bereits eine Stunde früher in Stuttgart am Hauptbahnhof getroffen, um gemeinsam mit vom Kreisverband gestifteten Baden-Württemberg-Tickets mit dem Regionalzug nach Kirchheim zu fahren. In Kirchheim traf sich diese Gruppe dann mit weiteren Mitgliedern und Sympathisanten aus dem Kreisverband Stuttgart. Sogar die neuen grünen Gemeinderatsmitglieder waren von ihrer Klausur in Ludwigsburg für ein paar Stunden angereist.

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Man traf auch viele Freundinnen und Freunde aus anderen Kreisverbänden. Doch auch ein paar andere Parteien, Umweltschutzgruppen und Bürgerinitiativen waren durch einige Leute vertreten. Es war eindrucksvoll, wie sich viele mit selbstbeschriebenen Plakaten und Fahnen vorbereitet hatten. Auch die Anzahl der Bündnis 90/Die Grünen-Fahnen im Fahnenmeer war überwältigend. In der prallen Sonne stehend hörten wir uns erste kurze Reden und Lieder an. Laut der Polizei beteiligten sich über 1600 Menschen an der Demo. Kurz vor 15 Uhr begann sich die Menschenmenge – allen voran eine Gruppe mit Jürgen Trittin und Fritz Kuhn – nach Neckarwestheim zu bewegen. In der großen Hitze zogen wir die etwa 3km zum Atomkraftwerk. Nachdem sich alle Demonstranten am AKW Neckarwestheim eingefunden hatten ging es los mit der Kundgebung. Jürgen Trittin wies in seiner Rede gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg besonders auf das Problem der Endlagerung von Atommüll, die Gefahr von Terrorangriffen auf Atomkraftwerke hin und forderte das sofortige Ausschalten der sieben ältesten AKWs, unter anderem auch des Gemeinschaftskraftwerks Neckar in Neckarwestheim.

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Zum Schluss betonte er das Problem der Monopolstellung der großen Energiekonzerne in Deutschland und ihre dadurch sehr hohen und durch staatliche Subventionen sogar fast vom Atomstrompreis unabhängigen Gewinne. Der Platz vor der improvisatorischen Redner-Bühne war voller Zuhörer und an den Infoständen von den Grünen und anderen Atomenergie-Gegnern konnte man sich weiter über das Thema informieren. Viele Zuhörer zogen aber auch den Schatten am Rand vor, um sich nach den zwei Stunden in der Sonne etwas abzukühlen. Nach der Rede startete die Luftballon-Aktion der Grünen, bei der durch viele gelbe „Atomkraft – Nein Danke!“ Luftballons mit angehängten grünen Karten die Bewohner der nahen oder auch etwas weiter entfernten Gegenden auf die Gefahr der Verteilung der Strahlung durch Wind aufmerksam gemacht werden sollen. Um etwa 5 Uhr löste sich die Demo schließlich auf und man spazierte in kleinen Gruppen zurück zum Kirchheimer Bahnhof.

Weitere Informationen zum Thema:
Presseberichte:
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5066064/1fn899u/

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/art16305,1588697

GKN (Gemeinschaftskraftwerk Neckar) Neckarwestheim:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Neckarwestheim

Von Kati

Auf nach Neckarwestheim zur großen Demo gegen Atomkraft

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Wir als GRÜNE JUGEND werden zusammen mit vielen anderen Organisationen am 4. Juli dafür demonstrieren, dass das AKW Neckarwestheim I im nächsten Jahr planmäßig still gelegt wird. Macht mit – kommt alle und lasst und gemeinsam deutlich machen: Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Neckarwestheim abschalten!
Die Stuttgarter GRÜNEN wollen gemeinsam nach Neckarwestheim fahren. Der fährt Zug um 12:45 Uhr (BW-Ticket, Unkostenbeitrag: 5,00 €) nach Kirchheim/Neckar. Wir treffen uns im Stuttgarter Hbf um 12:30 Uhr am Gleis 8.

Um Voranmeldungen unter info@gruene-stuttgart.de wird gebeten, damit wir die Gruppentickets besser organisieren können.

Weitere Informationen: http://www.neckarwestheim.gruene-bw.de/

Junge Grüne in den Räten!

Peter Svejda und Jonas Közle schaffen Sprung in die Räte – GRÜNE JUGEND bestimmt ab sofort mit

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Wir haben es tatsächlich geschafft! Nicht nur dank des Wahlsieges der Stuttgarter Grünen, sondern vor allem mit Hilfe eines sensationellen Ergebnisses bei den Jung- und ErstwählerInnenn, ziehen unsere GRÜNE-JUGEND-Kandidaten Peter Svejda und Jonas Közle über die Liste der Grünen in die Räte ein. – Peter (23) wird im Stuttgarter Gemeinderat Politik machen, Jonas (21) hat es in den Regionalrat der Region Stuttgart geschafft. Beide werden zukünftig mitentscheiden und für grüne – und ganz besonders junggrüne – Themen kämpfen.

Welche Themen das sein sollen und wofür wir uns auch mit unseren Aktionen auf der Straße einsetzen, könnt ihr mitentscheiden. – Kommt einfach bei einem unserer Treffen vorbei, schaut euch an, wie es bei uns läuft und legt auf den Tisch was euch bewegt. Denn genau so funktioniert bei uns Politik.

Bildungsstreik 2009 in Stuttgart – Grüne Jugend mit dabei

Bundesweit wurde für die Woche vom 15. bis 19. Juni 2009 zum Bildungsstreik an Schulen, Universitäten und anderen Bildungsinstitutionen aufgerufen. Thematisch geht es dabei um die deutsche Bildungsmisere im Gesamten (ein Nachrichtenmagazin titelte “Wir sind mit der Gesamtsituation unzufrieden”). Ob missglückte Schulreformen, Studiengebühren, die Verschulung des Studiums oder einfach allgemein zu wenig Geld für die Bildung.

An der Uni Stuttgart kam verschärfend hinzu, dass zwei Wochen vor der Bildungsstreik-Woche ein noch geheimer “Masterplan” des Rektors Prof. Wolfram Ressel an die Öffentlichkeit gelangte, der eine massive Kürzung, vor allem im Bereich Geistes- und Wirtschaftswissenschaften, zu Gunsten technischer Studiengänge vorsieht. Dies hat die Proteste in Stuttgart zusätzlich angeheizt.

Bei dem gestrigen Höhepunkt des Protests, einer großen Demo durch die Stuttgarter Innenstadt, beteiligten sich dann zwischen 10.500 (Polizei) und 20.000 (Veranstalter) Menschen am Protest. Die Grüne Jugend Stuttgart war natürlich auch dabei – mit Unterstützung aus Backnang und Ludwigsburg.

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Später wurde noch vorm Rektorat protestiert, wo zeitgleich der Senat über den Masterplan beriet. Aufgrund einer unabgesprochenen Störaktion einiger zumeist auswärtiger Studierender wurde die Senatssitzung dann abgebrochen, was die die Proteste organisierenden Gruppen wie der AK Bildung und die Initiative Voll-Uni ausdrücklich ablehnen.

Wir freuen uns über den im Großen und Ganzen sehr gelungenen Protest für bessere Bildungsbedingungen. Der Zugang zu Bildung entscheidet massiv über das weitere Vorankommen jedes Einzelnen im Leben. Daher muss sie jedem offenstehen. Leider ist unser Bildungssystem heute sehr stark auf soziale Selektion ausgelegt. Eine starke Lobby für die Bildung ist uns da sehr recht – gerade in einem Wahljahr. Hoffentlich gehen auch alle, die sich an der Demo beteiligt haben, zur Wahl. Und hoffentlich wählen sie dann auch die Partei, die sich inzwischen immer mehr als die Bildungspartei hervortut: die Grünen.

Von Henning

Stuttgart hat gewählt!

Liebe Freundinnen und Freunde, Wähler und Wählerinnen liebe Unterstützerinnen,

Stuttgart und Europa hat gewählt.
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Acht anstrengende, interessante nervenaufreibende und tolle Wochen Wahlkampf liegen hinter uns. In erster Linie möchten wir uns im Namen der gesamten GRÜNEN JUGEND und B90/DIE GRÜNEN bei euch allen bedanken. Bei den Kommunalwahlen in Stuttgart sind wir laut Umfragen des Meinungsinstitutes Infratest dimap stärkste Kraft in Stuttgart geworden. Stuttgart 21 wurde also eindeutig abgewählt. Ob unsere jung – grünen GemeinderatskandidatInnen den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben können wir noch nicht sagen, morgen wird es das endgültige Ergebnis geben.
Bei den Regionalwahlen haben wir Grünen ebenfalls Gewinne verzeichnen können. Mit 24,5 % der Stimmen konnten wir 6 Plätze erringen, unser Regionalwahlkandidat Jonas Közle steht also mit einem Bein im Parlament. Bei den Wahlen zum Europaparlament, konnten wir Bundesweit ebenfalls zulegen. Die GRÜNE JUGEND KandidatInnen Ska Keller, Jan Phillip Albrecht und Franziska Brantner werden im neu gewählten Europaparlament die Interessen von jungen Leuten vertreten. Glückwunsch!

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Wählerinnen und Wähler, sowie Unterstützerinnen und Unterstützer.

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