Gesamter Antrag, Ändern der 3. Person Plural in 1.Person Plural, wenn von den Stuttgarter Grünen mit einem Personalpronomen die Rede ist.
Begründung:
Als Wahlprogramm stellen wir UNS als Stuttgarter Grünen vor und wollen den Bürgern UNSERE Inhalte näher bringen und nicht von irgendeiner dritten Person oder Partei.
Ersetzen in Zeile 102 „wäre“ durch
ist in unseren Augen
Ersetzen von Zeile 108 nach „..Doch nach…“ bis Zeile 109 „…prinzipiell abgelehnt“ ersetzen durch:
Dies hat sich nach eingehender Prüfung als Fehleinschätzung erwiesen, woraufhin die Stuttgarter Grünen ab 2003 weiter CBL-Verträge prinzipiell abgelehnt haben.
Begründung:
CBL war in der Vergangenheit nicht immer ein glanzvolles Thema für die Grünen, was auch vielen Bürgern bekannt ist. Das totale Verschweigen dieser Tatsache ist nicht angemessen.
In Zeile 131 ersetzen von „Ziel ist“ durch :
Unser Ziel ist weiterhin
Begründung:
Klare Definition wessen Ziel gemeint ist.
In Zeile 202 ersetzen von „Toleranz…“ bis „…Menschen wird.“ durch:
Toleranz, u.a. die selbstverständliche Anerkennung verschiedener sexueller Orientierungen in allen Bereichen, trägt entscheidend dazu bei, dass die Stadt attraktiver und vielfältiger wird.
Begründung:
Toleranz steigert die Attraktivität der Stadt nicht nur für kreative Menschen.
Einfügen in Zeile 280:
Es wird endlich Zeit, dass Boden als ebenso kostbare wie knappe Ressource bewertet wird.
In Zeile 300 streichen von „Sensible Menschen…“ bis „…Elektrosmog“.
In Zeile 313 streichen „Der öffentliche Raum..“ bis „..Ästhetik.“
Begründung:
Öffentlicher Raum ist keine Person deren Handeln das Stadtbild beeinflusst, sondern ein von der Pluralität der Menschen geschaffenes Objekt.
In Zeile 316 streichen von “durch Gastronomieaufbauten,“
Begründung:
Straßencafes und Gastronomie trägt zur Vielfalt in Stuttgarts Straßen bei.
In Zeile 319 ersetzen von „gröbsten Übergrifffe erschwert“ durch:
größten ästhetischen Verfehlungen im Stadtbild erschwert
Begründung:
Übergriffe sind auf Personen oder Gegenstände möglich, zu denen in unseren Augen der Öffentliche Raum nicht gehört.
In Zeile 325 ersetzen von „Besonders unerträglich“ durch:
Wir finden es inakzeptabel
und ersetzen von “alarmierenden Jugendalkohlismus” durch:
des starken Alholmissbrauchs unter Jugendlichen
In Zeile 328 einfügen:..
Die Grünen Stuttgart sprechen sich außerdem gegen Alkoholverbotszonen in Stuttgart aus, welche die mit dem Konsum von Alkohol verbundenen Probleme, wie Alkoholmissbrauch, Lärm und Gewalt, nur an andere Stellen der Stadt verlagern, sie aber nicht lösen.
Eine strikte Anwendung des Jugendschutzgesetzes wird bis heute nicht durchgesetzt und muss der erste Schritt zu einer Verbesserung sein, außerdem muss eine verbesserte Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Drogenmissbrauch an Schulen angeboten werden.
Begründung mündlich
Streichen in Zeile 348 „Die Partymeile muss dort enden, wo Menschen woh nen wollen.“
Ersetzen in Zeile 417 „könnte“ durch :
ist
Einfügen in Zeile 419 nach „bereitsteht“:
Hier schlagen wir ein Konzept vor indem in der Innenstadt und im Zentrum von Bad Cannstadt probeweise eine Citymaut eingerichtet wird und anschließend über den Fortbestand dieser in einem Bürgerentscheid abgestimmt wird. Im Gegenzug wollen wir ein besseres und günstigeres ÖPNV-Angebot.
Begründung mündlich
Ersetzen in Zeile 447 von „das Nachtbusangebot verbessert“ durch:
„ auf ein 24h-Angebot erweitert“
Begründung: Perspektivisch wollen wir ein durchgehendes Angebot und nicht nur eine Verbessrung des Nachtbusangebots.
Einfügen zwischen Zeile 450 und 451
“Eine weitere Möglichkeit umwelt- und bürgerInnenfreundliche Mobilität zu fördern sehen wir in der Einführung von regelmäßigen autofreien Sonntagen in Stuttgart. Ein Tag, an dem der motorisierte Individualverkehr durch einen kostenfreien ÖPNV ersetzt wird, präsentiert allen die Alternativen zum Auto. Auch offenbart er die Vorzüge einer Stadt, dessen öffentlicher Raum nicht von Autoverkehr blockiert und verschmutzt, sondern von seinen Bürgerinnen und Bürgern mit Leben erfüllt wird.”
Begründung
Konsequent umgesetzte autofreie Sonntage in Stadtgebieten offenbaren den Menschen, wie angenehm das Stadtleben ohne Verkehrslärm und Abgase ist. Die Einwohner/innen einer Stadt können ihre Stadt auf einmal neu entdecken. Straßen werden zu einem Ort für Feste und laden zu Spaziergängen ein. Als FußgängerIn, RadfahrerIn oder SkaterIn kann deine Stadt aus neuer Perspektive und bei abgasfreier Luft erkundet werden.
Dies fördert den Willen der StuttgarterInnen für eine Reduzierung des Straßenverkehrs einzustehen. Außerdem regt die Tatsache, dass die Straßen für Autos gesperrt, der ÖPNV aber kostenfrei ist, viele Menschen an, Bus & Bahn als städtisches Fortbewegungsmittel kennen und schätzen zu lernen.
Die Europa-Metropole Brüssel macht es bereits vor. Einmal im Jahr wird ein Großteil des Stadtbereichs für den motorisierten Verkehr gesperrt. Der Nahverkehr fährt für alle kostenfrei und in erhöhtem Takt.
Einmal im Jahr wäre in Stuttgart schon eine Leistung. Doch Ziel muss es sein langfristig mehrere solcher autofreien Sonntage im Jahr zu haben.
Einfügen in Zeile 568 nach „…Kommune.“:
Die Grünen fordern zur Unterstützung der Ganztagesschulen die Ausweitung des „1-Euro-Mittagessen“ für alle Schülerinnen und Schüler in Stuttgart und gleichzeitig informative Veranstaltungen zu gesundem Essen und angemessenem Fleischkonsum.
Begründung mündlich
Einfügen in 733 nach „bleiben“:
Gleichsam bedroht durch den Bau von Stuttgart21 sind die Röhre, Rocker33 und Landespavillon. Plätze alternativer Jugendkultur wie diese brauchen ihren festen Platz in einer modernen Stadt.
Begründung mündlich
In Zeile 734 „ästhetische“ erstezen durch:
musische und medienkompetente
und in Zeile 735 „Literatur, Musik und Kunst“ ersetzen durch:
den kreativen Umgang mit Wort, Klang, Farbe und Form entwickelt werden.
Begründung mündlich
@GJStuttgart
CC-BY-NC-SA

