Die Grüne Jugend Stuttgart kritisiert den Vorstoß der Verwaltungsspitze die Formel E in Stuttgart auszurichten und hält eine kritische Diskussion für dringend notwendig. „Stuttgart investiert 200 Millionen für das Klima und will gleichzeitig durch Autorennen Impulse setzten? Das passt für uns als Grüne Jugend nicht zusammen“, so Kira Ernst, Sprecherin der Grünen Jugend Stuttgart. Auch Elektroautos haben eine schlechte Klima- und Umweltbilanz – Rennserien vermitteln einen anderen Eindruck und verschieben den Fokus auf große schnelle Autos statt auf kompakte stadttaugliche Fahrzeuge. Das  ist definitiv die falsche Antwort auf den Klimawandel. Motorsport finden wir in Zeiten des Klimawandels grundsätzlich unangemessen.

Anstatt sich mit Großevents wie der Formel E oder der IAA zu schmücken, sollte Stuttgart den Fokus darauf legen, die E-Mobilität alltagstauglich zu machen. Man darf nicht davon ablenken, dass hier noch viel zu tun ist“, so Vincent Rieder, Beisitzer im Vorstand der Grünen Jugend Stuttgart. Die beste Werbung für die Verkehrswende macht man durch eine gute Infrastruktur. Es  besteht die Gefahr, dass die Stuttgarter Automobilhersteller den Anschluss an den globalen Elektroautomarkt verlieren. Die Formel E in Stuttgart wäre eine Marketingstrategie – aber kein Beitrag für die Transformation hin zur Nachhaltigkeit.

Die Verwaltungsspitze ist bereit viel Zeit und Geld in die Formel E zu investieren.  Als Grüne Jugend wünschen wir uns einen anderen Fokus.  Zum Beispiel durch eine Forschungsinitiative für alternative Antriebe. Oder  in der Umsetzung des Radentscheids.

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