Du willst verändern? Nase voll? – GRÜNE JUGEND.
Du hast die Nase voll? Du willst Klimawandel, Hartz IV, Sitzenbleiben und Studiengebühren nicht einfach hinnehmen? Du willst etwas verändern? Dann schau’ bei uns vorbei und lern’ die GRÜNE JUGEND aus nächster Nähe kennen! Wir sind eine unabhängige politische Gruppe von jungen Leuten im Alter von 14 bis 28 Jahren, die in den verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Bereichen wie Umwelt, Bildung, Wirtschaft & Soziales, Bürger_Innen – und Menschrechte, Datenschutz und vielem mehr junggrüne Spuren hinterlassen wollen. Dazu arbeiten wir in Diskussionen, sprechen mit Expert_Innen, machen Exkursionen, erarbeiten Beschlüsse – und setzen anschließend unsere Meinung in Aktionen und Forderungen an die “große” Politik um. Unsere Ideen und Vorstellungen bringen wir direkt in unsere Mutterpartei, die Grünen ein, oder sogar – wie auch in Stuttgart – über eigene Mandatsträger_Innen direkt in politische Gremien (Bezirksbeirat, Gemeinderat, Bundestag). Daneben arbeiten wir mit anderen Jugendorganisationen wie der Naturschutzjugend, der BUND Jugend etc. zusammen und machen gemeinsame Aktion oder Veranstaltungen.
Du hast Lust bekommen, verspürst den Drang auf mehr? Dann komm’ zum Kennenlernen vorbei: Immer dienstags um 19.30 Uhr treffen wir uns im Wechsel in der Kreisgeschäftsstelle der Grünen, Haupstätter Straße 57, 70178 Stuttgart für unsere offene Mitgliederversammlung, direkt über dem Café Stella, oder zu unserem Stammtisch im Forum3, Gymnasiumstraße 21, 70173 Stuttgart. Die genauen Termine findest du hier.
Jederzeit kannst du dich auch persönlich an uns wenden, entweder unverbindlich über das Kontaktformular oder an einen unserer Vorstände.
Aktuelles
PM – Rettet die Subkultur!
2011 war ein schwarzes Jahr für die Stuttgarter Subkultur. Mit der Schließung der “Röhre” musste ein Herzstück der Stuttgarter Subkultur, das deutschlandweit 27 Jahre für großartige Partys, Band Contests und Konzerte von Qualität stand, dicht machen. Musikalische Größen wie “Die Ärzte”, “Muse”, “Green Day” oder “Rammstein” sind hier aufgetreten. Doch damit nicht genug; auch andere beliebte Clubs, wie der “Landespavillon” oder der “Z-Club” mussten schließen. Selbst das ehrwürdige “Rocker33″, das den Elektro nach Stuttgart brachte, musste seinen Platz räumen.
Fazit: Fünf geschlossene Clubs, nur einer konnte an anderer Stelle wiedereröffnet werden. Ein schwerer Schlag für Stuttgarts Subkultur und die Bandbreite an Ausgeh-Alternativen.
Laut der Homepage der Stadt Stuttgart gehen von der „[…]Musikszene in der Region Stuttgart[…] wichtige Impulse aus. Künstler aus der Region Stuttgart sind bundesweit bekannt und anerkannt.“ Das stimmt, Fanta4 oder Freundeskreis beispielsweise haben hier angefangen. Die Grundlage für die Entstehung solcher Projekte aber schwindet. Durch den Abbau der alternativen Szene fernab des Theodor-Heuss-Mainstreams gibt es immer weniger Orte für Konzerte oder Band Contests zur Förderung junger Musiker. Und selbst die Zukunft etablierter Projekte ist fraglich. In den Wagenhallen endet 2015 die Gnadenfrist, die Zukunft des Clubs inmitten von Wohn- und Gewerbegebiet ist düster. Auch dem legendären Club “Zapata” werden eher Steine in den Weg geworfen als gefördert, auch nach Jahren kann der Club seine Pforten nur an wenigen Tagen in der Woche öffnen.
So darf es nicht weiter gehen! Die Stadt und unser OB können Subkultur natürlich nicht planen wie ein neues Wohngebiet, entstehen muss sie von selbst. Aber die Stadt und der OB müssen die Subkultur zulassen, Freiräume schaffen und etwas, das neu entsteht, schützen und fördern!
Über Jahre hinweg mussten immer wieder neu entstandene Pflänzchen der Subkultur seelenlosen Großprojekten weichen! Das hat auch Fritz Kuhn erkannt:
„Ich werde die Subkultur unterstützen. Sie macht das Leben für viele spannender und reicher. Sie ist Szene, Avantgarde und Experiment für Neues, was später viele feiern werden. Sie braucht Räume, Plätze und Anerkennung. Auch wenn sie noch nicht Mainstream ist. Stuttgart braucht einen Oberbürgermeister, der vor der Subkultur den Hut zieht!“
Fritz Kuhn meint es ernst, das zeigt er gemeinsam mit der Grünen Jugend Stuttgart Anfang Oktober mit einem Konzertevent im „zwölfzehn“. Die Subkultur kommt im Wahlkampf und auch danach nicht zu kurz!
Konzertevent zum Erhalt der Stuttgarter Subkultur
Eingeladen sind junge, aufstrebende Bands aus der Region, die beweisen, wie wichtig der Erhalt der Subkultur ist.
“Fonky Fonky” aus Sindelfingen & Stuttgart: Mit ihren Auftritten auf dem Sindelfinger Straßenfest haben die Newcomer, die eine bewegende Mischung aus Soul & Funk anbieten, in den letzten Jahren für Furore gesorgt.
“Tune Circus” aus Ludwigsburg & Stuttgart haben bereits unzählige Konzerte in der Republik gespielt und sind bereits gemeinsam mit den “Scorpions” oder Joe Cocker aufgetreten. 2007 wurden sie von „Das Ding“ zum Newcomer des Jahres gewählt.
“Heisskalt”, die Newcomer des Jahres 2012, die monatelang die “Das Ding” Netzcharts angeführt haben und den diesjährigen “Playlive” Bandförderpreises gewonnen haben, feierten sogar bereits ihr Debüt auf Festivals wie dem “Southside” und dem “Mini-Rock.”
Alles das gibt es am 01. Oktober im „zwölfzehn“ in Stuttgart. Einlass ab 19 Uhr, Eintritt: 2 €.




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