Diese Seite gibt einen Überblick über Junggrüne Mandatsträger*innen für Stuttgart

Gemeinderat Stuttgart

Jitka Sklenářová
Soziologin

Meine Geschichte beginnt im Revolutionsjahr 1989 in der Tschechoslowakei. Dort bin ich geboren, aufgewachsen und konnte mich über damals neu gewonnene Freiheiten freuen. Heute bin ich unendlich dankbar dafür, zu der ersten tschechischen Generation zu gehören, die eine Demokratie und ein Europa ohne Grenzen erleben darf. Schon immer wollte ich die Welt entdecken – und im Gegensatz zu meinen Eltern und Großeltern habe ich alle Möglichkeiten dazu.

So habe ich während meines Soziologie-Studiums ein Jahr in Freiburg verbracht und Deutschland seitdem nur selten verlassen. Nach dem Magister-Abschluss 2014 bin ich als Stipendiatin des Internationalen Parlamentsstipendiums für ein Praktikum im Bundestag nach Berlin gezogen. Seit August 2015 lebe ich in Stuttgart.

Ich brenne für das Ehrenamt, non-formale Bildung und Vereinsarbeit. Daher hat es nicht lange gedauert, bis ich meinen Weg in unterschiedliche Stuttgarter Initiativen (Jugendwerk der AWO, Hasenberg im Blick e.V., Tschechisch sprechen in Stuttgart e.V.), zur Grünen Jugend und letztlich zu den Grünen gefunden habe. Heute bin ich bereit, neue politische Aufgaben zu übernehmen und kandidiere für den Gemeinderat in Stuttgart.

Dort möchte ich mich für die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Internationalität einsetzen. Die Unterstützung der Stuttgarter Vereine, die Weiterentwicklung des Bürgerhaushalts und die Kooperation mit unseren Partnerstädten sind für mich wichtige Anliegen.

25 Prozent der Menschen in Stuttgart haben, wie ich, keinen deutschen Pass. Ich möchte die Stimme dieser Menschen im Gemeinderat sein. Für mich steht fest: Stuttgart braucht ein Haus der Kulturen! Eine Begegnungsstätte, in der sich Engagierte treffen und vernetzen könnten. Ein starkes Signal dafür, dass Stuttgart eine weltoffene Stadt ist.

Zu einer jungen, modernen Stadt gehört außerdem bessere Mobilität in der Nacht. Nicht nur junge Menschen wollen auch unter der Woche nachts mit dem ÖPNV sicher nach Hause kommen: Dafür müssen die U-Bahnen und Busse länger fahren und SSB Flex soll auf alle Stadtgebiete ausgeweitet werden!“

Marcel Roth

Jahrgang 1992, Stuttgart-Süd

Sozialwissenschaftler

Themen: Club- und Subkultur

 

Persönliches

In Mainz bin ich geboren, in Ingelheim am Rhein aufgewachsen. Schon damals habe ich mich für eine „Schule ohne Rassismus, eine Schule mit Courage“ stark gemacht.

Seit 2012 lebe ich in Stuttgart. Hier habe ich Sozialwissenschaften studiert und meine Bachelorarbeit über „Umweltbewusst eingestellte Menschen, die sich für Flugreisen entscheiden“ geschrieben.

Als ich vor sechs Jahren hierhin gekommen bin, hatte ich keine Vorstellung von dieser Stadt, es war eine unter vielen. Eigentlich wollte ich nach Berlin. Und dann hab ich mich auf Stuttgart eingelassen und festgestellt: Stuttgart hat so viel Potenzial. Stuttgart ist im Wandel. Daran will ich im mitwirken. 2017 habe ich deshalb für die „Initiative Offene Gesellschaft“ gewirkt, habe danach im Landtag gearbeitet und studiere jetzt meinen Master an der Universität Tübingen.

Ich will, dass Stuttgart sein Potenzial nutzt und für junge Leute attraktiver wird. Schon im ersten Semester sind wir jeden Donnerstag ins Climax gepilgert und auch heute noch bin ich begeistert von den subkulturellen Pflänzchen, die diese Stadt bietet.

Aber davon brauchen wir mehr. Mehr Freiflächen, mehr unkommerzielle Orte und lebendige Stadtviertel. Diese Stadt ist reich. Ichwill, dass wir genau hier neue Formen des Wirtschaftens ansteuern und die
Gemeinwohlökonomie vorantreiben.

 

Politisches

Grün hab ich schon immer gewählt. 2012 habe ich angefangen, mich bei der GRÜNEN JUGEND zu engagieren, zuerst in Stuttgart, dann auf Landesebene. Von 2017 bis 2019 war ich Sprecher der GRÜNEN JUGEND BW.

Seit 2019 bin ich Mitglied im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BW und bringe junge, grüne und stachelige Forderungen in die Landespolitik ein. Mich treibt die Vision einer Welt an, die nicht über ihre Verhältnisse lebt und trotzdem das gute Leben für alle anstrebt.

 

Kontakt
marcel.roth@stuttgart.de

Social Media
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Kreisvorstand

                                                                 

                                                                                                  Atahan Demirel

 

In Stuttgart-Feuerbach wurde ich geboren und habe dort die Schule besucht. Für mich stellt diese Stadt meine Heimat dar und ich will dafür sorgen, dass sie ein inklusiver und diskriminierungsfreier Ort wird.

Es ist ganz klar, wir leben in einem vielfältigen Land in dem Menschen mit verschiedenen Herkünften, Hautfarben, Glaubensrichtungen und Kulturen zusammenkommen. Manche dieser Menschen werden tagtäglich an eine schreckliche Zeit erinnert, bei der ihre Vorfahren eine grausame Kolonialherrschaft erleben mussten. Historisch belastete Straßennamen und Denkmäler müssen umbenannt werden

Auch hier in Stuttgart gibt es Orte, Namen und Symbole, die an diese gewaltsame Kolonialherrschaft erinnern.

Beim Stadtteilwappen von Stuttgart-Möhringen ist ein schwarzer Kopf mit großen Kreolen- Ohrringen und dicken, roten Lippen abgebildet. Die Bezeichnung „Mohr“ und die groteske Skizzierung des „Mohrenkopfs“ stammt aus der deutschen Kolonialzeit und hat eine klare rassistische Konnotation und ist als Stadtteilwappen nicht geeignet und muss abgeschafft werden.

Dafür und allgemein für die Stärkung der Rechte von benachteiligten Gruppen mache ich mich als Sprecher des Arbeitskreises Antirassismus stark. 

Außerdem sind gemeinwohlorientierte Ansätze und nachhaltiges Wirtschaften überaus wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.

Nach dem Abitur begann ich Internationale Betriebswirtschaftslehre zu studieren, weil ich meinen Wissensdurst über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge stillen wollte. Meine anfängliche Euphorie verebbte recht schnell aufgrund einer ernüchternden Kenntnis. Die Lehre legte ihren Fokus hauptsächlich auf die Vermittlung von profitmaximierenden Theorien, die andere bedeutsame Aspekte, wie beispielsweise Nachhaltigkeit, ignorierten.

Dabei war auch zu Beginn meiner Studienzeit bekannt, dass der fortschreitende CO2-Ausstoß zu erheblichen Krisensituationen führen würde. Die stetig steigende Erderwärmung hat schon jetzt Hitzewellen, Waldbrände und den Meeresspiegelanstieg zur Folge. Für eine zukunftsfähige Welt müssen wir unseren CO2-Ausstoß drastisch reduzieren. Dazu muss der Aspekt der Nachhaltigkeit in das Wirtschaftswesen integriert werden.

Für ein klimafreundliches sowie diskriminierungsfreies Stuttgart engagiere ich mich als Beisitzer im Kreisvorstand der Grünen und als aktives Mitglied bei der Grünen Jugend.

 

Regionalversammlung

 

 

Philipp Buchholz

23 Jahre, Stuttgart-Süd

Student

In der Region möchte ich die Zukunft der Mobilität gestalten: Nachhaltig, digital und multimodal. Mit meinen 23 Jahren möchte ich insbesondere auch eine junge Stimme im Regionalparlament sein und die Jugendbeteiligung in der Region ausbauen

 

 

Bezirskbeiräte

In einigen der Stuttgarter Stadtbezirke stellen wir Bezirksbeiräte. Kommunalpolitische Basisarbeit